consilium III

CONSILIUM, CONSILII N – PLANUNG

In zehn Monaten kann viel passieren. Ich werde mich verändern und auch mein bis jetzt gewohntes Umfeld wird sich weiter entwickeln. Mir war es deshalb sehr wichtig vor meiner Abreise noch einmal Zeit mit der Familie und meinen Freunden verbringen zu können.

7. Kapitel: Abschiede

Nachdem ich mich Ende August von meinen Arbeitskollegen im Reisebüro verabschiedet habe, ging es für mich gleich nach Italien in den Urlaub mit meiner Familie. Es war einfach schön noch einmal ein paar freie Tage mit meinen Geschwistern und der ganzen anhängenden Großfamilie verbringen zu können. Anbei findet ihr ein paar Bilder unserer Woche in der Toskana.

Danach hieß es schonmal von diesem Teil der Familie abschied zu nehmen. Im Anschluss bin ich direkt zu meinen Großeltern in ihr Sommerhaus in den französischen Alpen gefahren. Meine Mutter war zur gleichen Zeit dort und somit hatte ich auch mit ihr noch die Zeit viel zu unternehmen. Dass wir in dieser Zeit viel wandern waren, ist vermutlich anhand der folgenden Bildersammlung leicht erkennbar.
Genau einen Monat vor meiner eigentlichen Abreise war es dann an der Zeit auch meine Großeltern in Frankreich für ein Jahr zu verabschieden.

Erst eine Woche vor meiner Abreise fing es an bei mir wirklich zu dämmern. Ich kam gerade von einem kurzen Trip zu meinen Großeltern und Familie im Allgäu, nachdem ich mich am Vortag noch schnell von meinen Weisheitszähnen verabschiedet habe, und da wurde mir klar, dass es langsam aber sicher aufs Ende zulief. Glücklicherweise konnte ich mit Konsti und Paul noch eine ziemlich gute Abschiedsparty feiern. Es war schön nochmal so viele Freunde sehen zu können!

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Nun ging alles Schlag auf Schlag. Mein Bruder ist für ein paar Tage nach Stockholm geflogen und musste deshalb schon früher gedrückt werden, das letzte Abendessen mit meinem Vater, dann mit den Freunden, schlussendlich das letzte Mal gemeinsam mit Mama und Klaus und schon bin ich weg.

Es waren eine Menge Abschiede (inkl. zwischenzeitlicher Wiedersehen), die ich hinter mich gebracht habe und bei allen habe ich mir den Abschied schwerer vorgestellt. Vor zwei Monaten habe ich noch stark daran gezweifelt, ob ich überhaupt in der Lage sei so lange, ohne Freunde und Familie, durch die Welt zu reisen. Ich hatte wirklich Angst alleine zu sein. Verabschiedungen konnte ich mir nur unter Tränen ausmalen.

Nun liegt das alles hinter mir und ich habe keine Träne geweint. Das liegt nicht daran, dass ich ein starker Bär bin, sondern dass man bei solchen Überlegungen immer den Teufel an die Wand malt. Ich komme zurück und bis dahin bin ich halt weg. Und darauf freue ich mich jetzt gewaltig.

8. Kapitel: Letzte Besorgungen

Was ich auf jeden Fall noch lernen kann ist eine strukturierte Planung. Glücklicherweise habe ich mich um die wichtigen Dinge (Flüge, Krankenversicherung, Kreditkarten, Impfungen) schon zeitig gekümmert. Bei der Ausrüstung sah es da ganz anders aus. Gerade die letzte Woche war vom Gedanken „Was kann ich auf die Schnelle noch wo besorgen“ geprägt. Tatsächlich habe ich aber noch alles bekommen und stehe nun vor der Entscheidung: Was schmeiße ich wieder raus, denn mein Rucksack ist viel zu schwer…

9. Kapitel: Vorfreude

Bei all dem Stress, den ich in letzter Zeit hatte kam eine Sache ein wenig zu kurz: Die Vorfreude. Jetzt, wo ich alles hinter mich gebracht habe ist sie da. Ich freue mich auf eine herausragende Zeit. Neue Erfahrungen mit fremde Menschen und Ländern. Das war schon immer mein Ding und endlich kann ich es leben. Zumindest eine zeitlang… Oder ich bleibe darauf hängen und komme nie wieder zurück; man weiß ja nie.

Epilog

Ich weiß, dass ich immer viel zu lange Texte schreibe und versichere euch hiermit, dass dies in Zukunft nicht mehr so oft vorkommt. Vermutlich werde ich so oder so nicht die Zeit dazu finden. Dennoch wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen meines Blogs. Über ein paar Grüße im Kommentarfeld freue ich mich immer!

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