Into The Chaco

Adventure Time (Part I) 

Nach Paraguay bin ich überhaupt erst gekommen, weil ich langfristig von Puerto Iguazu nach Salta im Nordwesten Argentiniens gelangen wollte. Geplant war von Asunción anschließend wieder die Grenze nach Argentinien zu überqueren, grob 300 Kilometer gen Süden nach Resistencia zu reisen und schließlich weitere 800 Kilometer nach Westen zu queren. Das ist zweifelsohne die einfachste und sinnvollste Route, um von Asunción an mein Ziel zu gelangen. 

Während meines Aufenthaltes in der paraguayanischen Hauptstadt wurmte mich ein Gedanke jedoch von Tag zu Tag mehr. Ich hatte von diesem Land nur einen Ort wirklich kennenlernen können und sollte nun schon wieder abziehen? Da ich meine Reise ohnehin grundsätzlich nur mit Hilfe von Karten plane, sah ich da noch eine andere Möglichkeit: Ab durch den Chaco. Streckenmäßig wäre das gar nicht mal viel länger und so hätte ich bei folgender Route immerhin noch die Möglichkeit die meiste Zeit meines Weges in Paraguay zu verbringen. 

Als Chaco bezeichnet man den gesamten Teil Paraguays, der sich westlich von Asunción befindet. Dieser macht etwa 60% des gesamten Staatsgebietes aus und ist ein sumpfiges Hochplateau. Der Knackpunkt an der Sache ist allerdings, dass in diesem riesigen Gebiet weniger als 2% der Population leben. In anderen Wort bedeutet dies, dass etwa 130.000 Menschen auf einem größeren Gebiet als dem von Großbritannien verteilt sind. Der Chaco ist Niemandsland. 

Als ich den anderen Gästen meines Hostels in Asunción diese Idee unterbreitete, erklärten mich allesamt für verrückt. Alleine die Route ist schon außergewöhnlich, aber das alles per Anhalter machen zu wollen? In Charlies Reiseführer stand geschrieben, dass selbst die Einheimischen dort nur in Gruppen reisen würden und das niemals ohne ausreichend Vorbereitung. In dieser Sumpfwüste kann es zu extremen Temperaturen kommen und es müsse immer für ausreichend Trinkwasser gesorgt sein. Zudem bestehe bei Regenfällen die Gefahr von Überschwemmungen und die ohnehin schon schlechten Straßen würden dadurch unpassierbar werden. Vorsicht sei auch vor wilden Tieren wie Alligatoren und den schlimmsten von allen, den Mücken, geboten. Hinzu kam, dass ich im Internet kaum Unterkünfte finden konnte und auch der Reiseführer gab nicht viel her. Die wenigen, die ich auftreiben konnte, lagen preislich alle außerhalb meiner Möglichkeiten. Auch bei Couchsurfing hat sich keiner der drei verfügbaren Kontakte zurückgemeldet. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Chaco für uns alle ein großes rotes Fragezeichen mit einem dahinter stehenden Ausrufezeichen darstellte. 

Meine Neugier war jedoch genau dadurch geweckt und ich begann ernsthaft darüber nachzudenken diese Route zu wählen. Zudem erfuhr ich, dass es im Chaco mehrere Kolonien deutscher Mennoniten gibt, mit denen ich gerne ein paar Worte wechseln würde. Und mir gefiel der Gedanke im Abseits des Abseitses der Touristenpfade zu wandeln. Mittlerweile dürfte jedem klar sein, wohin das ganze führt, also reden wir nicht länger um den heißen Brei herum: Ich habe im Endeffekt die Entscheidung getroffen, die Route über Paraguay zu nehmen. Da ich noch mein Zelt hatte, könnte ich zur Not draußen schlafen. Mit Essen habe ich mich ausreichend eingedeckt und und Wasser habe ich auch für zwei Tage eingeplant. Was kann da schon schiefgehen? 

Kurz vor Mittag des 30. Novembers mach ich von meinem Hostel in Asuncion auf den Weg. Zum Abschied sind wir am Vorabend noch ausgegangen und erst gegen 4 Uhr am Morgen zurückgekehrt. Die Startbedingungen würde ich also schonmal als eher als suboptimal bezeichnen, aber die Abenteuerlust gibt mir wiederum Energie. Außerdem habe ich fünf Minuten vor meiner Abreise doch noch eine Antwort über Couchsurfing bekommen. Jemand aus den Mennonitenkolonien, meint, dass er mich zwar nicht beherbergen kann, aber wir uns ja auf einen Drink treffen könnten. Das ist doch schon mal besser als gar nichts. 

Gut beladen mache ich mich auf den Weg zur nächstgelegenen Bushaltestelle. Ich möchte erstmal ein wenig aus der Stadt rauskommen, bevor ich mich an den Straßenrand stelle. Dazu habe ich das erste Dorf gewählt, dass sich bereits auf der richtigen Straße befindet und nicht mehr zu Asuncion gehört. Ironischerweise ist es gleichzeitig auch das letzte Dorf für hunderte Kilometer. Ich habe Glück und der richtige Bus kommt schon nach wenigen Minuten. Eine Stunde dauert die Fahrt dann, um aus dem Zentrum an den Stadtrand zu kommen. 

Dabei überquere ich die große Brücke des Rio Paraguay, welche ihr oben sehen könnt. Sie stellt das Ende Asuncións dar. Danach geht es noch eine grobe Viertelstunde weiter, bis ich im Zentrum besagten Dorfes aussteige. Ich überlege kurz bis vor zu dessen Hafen zu laufen, verwerfe die Idee jedoch sogleich wieder. Es ist ein unglaublich heißer Tag und ich möchte keine Zeit verlieren, da ich ohnehin schon so spät aufgestanden bin. Deswegen begebe ich mich gleich zum Ortsausgang und finde dort eine Bushaltestelle, die mir ein wenig Schatten spendet. Ich bekomme so langsam Hunger und erinnere mich daran, dass ich gestern Abend einen ganzen Haufen Crêpes gebacken habe. Sogar Marmelade habe ich mitgebracht. Das kann einen doch nur glücklich machen, oder? 

Nachdem der kleine Hunger gestillt wurde, mache ich mich an die Arbeit und versuche die vorbeifahrenden Autos dazu zu bewegen mich mitzunehmen. Wenn mich jemand noch vor zwei Wochen gefragt hätte, ob ich in Paraguay mal per Anhalter unterwegs sein möchte, hätte ich vermutlich dankend abgwunken. Rückblickend betrachtet hätte ich allerdings sicherlich auch die Strecke von Ciudad del Este nach Asunción trampen können. Die Vorurteile waren damals halt einfach noch zu groß. Falls jemand daran Interesse hat: Man muss lediglich sicher gehen, dass man aus den großen Städten komplett herauskommt, um zu vermeiden, dass man mitten in der Favela steht. Ich denke, das ist das einzige worauf man wirklich achten sollte. 

An genau so einem Punkt stehe ich jetzt. Tatsächlich dauert es auch nicht lange bis die erste Person anhält. Nach bereits einer halben Stunde fragt mich ein Autofahrer, ob ich nicht dreißig Kilometer weiterkommen möchte. Dort gebe es eine Kontrollstation von der Polizei, an welcher alle Fahrzeuge ihr Tempo verringern müssen. Paraguayer sind nicht nur freundlich, sondern denken auch noch mit. Das ist doch mal ein vielversprechender Start. 

Bevor er mich dort rauslässt steckt er mir noch seine Telefonnummer zu, für den Fall, dass ich mal Hilfe brauche (ich denke ich muss den vorletzten Satz nicht nochmal wiederholen). Wo ich mich nun befinde gibt es die besagte Polizeistation und ein paar kleine Hütten, sonst nichts. Es ist das letzte bisschen Zivilisation vor der großen Weite des Chacos. Ich hoffe das folgende Video hilft euch dabei, sich ein erstes Bild davon machen zu können, wie flach hier alles ist. 

Wie sich heraustellt, war es eine sehr gute Idee hier her zu kommen, denn schon nach wenigen Minuten hält das nächste Fahrzeug an. Es ist ein Lastwagen und sein Fahrer bietet mir an mich ins nächste Dorf bringen zu können. Dieses ist von meinem jetzigen Standpunkt nur 230km entfernt…  Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, steige ein und wir setzen uns gemeinsam in Bewegung. Paraguay, ich bin begeistert! 

Als ich im LKW Platz nehme, steigt mir ein intensiver Tiergeruch in die Nase, doch ich kann die Ursache dessen nicht ausfindig machen. Der gesamte Innenraum des Fahrerhauses ist mit Fell ausgekleidet und ich entwickele die Theorie, dass mein Fahrer ansonsten immer ein ganzes Rudel Straßenhunde mit dabei hat, die für gewöhnlich meinen Platz einnehmen. Mein Platz ist übrigens nichts anderes als ein kleiner Vorsprung. Es gibt für mich keinen weiteren Sitz und von Sicherheitsgurten brauche ich gar nicht erst anfangen. Dennoch habe ich es recht bequem und bekomme die Aufgabe regelmäßig Tereré für meinen Fahrer und mich einzufüllen. Im Prinzip ist dieses typisch paraguayanische Getränk das gleiche wie der Mate. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man es nicht erhitzt, sondern mit eiskaltem Wasser trinkt. Bei den extremen Hitzen macht das auch durchaus Sinn. 

Mein Fahrer ist sehr nett und wir unterhalten uns die ganze Fahrt über. Er ist gar nicht viel älter als ich, hat aber bereits zwei Kinder und ein weiteres im Anmarsch. Zu mir meint er, dass es hier durchaus nicht unüblich wäre mit Sechzehn im Leben zu stehen und das erste Kind zu bekommen. 

So wie ich mir nicht vorstellen kann mit sechzehn Jahren Kinder zu bekommen, hat mein Fahrer keine Ahnung, was er sich unter französischen Crêpes vorzustellen habe. Ein paar Minuten später sitzen wir beide mampfend und lachend nebeneinander, weil wir uns jeweils eine Ganze auf einmal in den Mund geschoben haben, um keine Sauerei mit der Marmelade zu verursachen. Essen ist doch immer das beste Mittel für einen Kulturaustausch. 

So sieht übrigens durchgehend die Landschaft entlang der Straße aus. Es ist unglaublich Flach und außer Weiden, Kühen und Palmenplantagen gibt es weit und breit nichts zu sehen. Ansonsten kommen wir alle zwanzig Minuten mal an einer Zufahrtsstraße zu einer der vielen Haciendas vorbei. Diese sind allerdings meist so weit weg, dass man sie nicht zu Gesicht bekommt. Laut meinem Fahrer gibt es welche, die bis zu 200km von der Hauptstraße entfernt sind. Deren Betreiber seien dann in der Regel nur mit Kleinflugzeugen unterwegs. 

Nachdem wir schon ein paar Stunden unterwegs sind, bitte ich meinen Fahrer darum kurz anzuhalten, da mir der Tereré gehörig auf die Blase drückt. Während ich am Straßenrand den Druck ablasse, höre ich es hinter mir laut Plätschern. Als ich mich umdrehe und den Verursacher des Geräusches ausmache, wird mir auch klar, woher der Tiergeruch kommt. Mein Fahrer transportiert Nebenprodukte aus einem Schlachtbetrieb und hat gerade das auf den Grund seines LKW’s gesickerte Blut abgelassen. 

Gegen 18:00 Uhr kommen wir in besagtem Dorf namens Pozo Colorado an. Mein Fahrer muss weiter in den Nord-Osten, also bedanke ich mich herzlich, verabschiede mich von ihm und lauf mit meinem Gepäck Richtung Westen. Am Ortsausgang finde ich eine weitere Kontrollstation und positioniere mich gegenüber am Straßenrand. Die Sonne geht allmählich unter und mir dämmert so langsam, dass ich es heute, wenn überhaupt, nur bis zu den Mennonitenkolonien schaffe. Diese sind allerdings noch weitere 170km von meinem Standort entfernt. Bis zum Einbruch der Dunkelheit möchte ich es jedoch noch versuchen. Zur Not befindet sich in Sichtweite von mir ein Hotel, bei welchem ich fragen könnte, ob es möglich ist auf ihrem Gelände zu campen. 

Eine grobe dreiviertel Stunde später werde ich ein drittes Mal am heutigen Tage positiv überrascht. Ein großer Lastwagen hält an und bietet mir an, mich bis nach Menno mitnehmen zu können. Ursprünglich hatte ich die Kolonie Filadelfia angepeilt, da diese die größte der drei sich im Chaco befindlichen Mennonitenkolonien ist. Damit habe ich mir größere Chancen auf eine günstige Übernachtungsmöglichkeit ausgemalt. Wie es der Zufall so will, kommt mein Couchsurfing-Kontakt allerdings auch aus Menno und ich willige dankend ein. 

Unterwegs kommen wir mal an einer Hacienda vorbei, die von der Strauße aus sichtbar ist. Viehwirtschaft ist im Chaco der mit Abstand größte Wirtschaftssektor. Das sumpfige Land mit den brennenden Sommern ist für anderes tatsächlich auch nicht zu gebrauchen. Landwirtschaft ist unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich. 

Mein jetziger Fahrer heißt Pedro und ist ebenso sehr sympathisch. Er wohnt mit seiner Familie seit einigen Jahren in Menno, da die Kolonie schon seit vielen Jahren wirtschaftlich expandiert, was konstant neue Arbeitsplätze entstehen lässt. Pedro hofft sehr darauf ab nächstem Jahr für die Kooperative der Kolonie arbeiten zu können, da diese einen sowohl sozial absichern, als auch gutes Gehalt zahlen. 

Mittlerweile ist die Sonne untergegangen und wir fahren durch die völlige Schwärze. Als wäre das nicht schon genug, scheint sich die Straße immer mehr aufzulösen. Das eine oder andere Schlagloch gab es schon zuvor, doch seit Pozo Colorado werden die Verhältnisse konstant schlechter. Irgendwann kommen wir nur noch im Schneckentempo voran, da Pedro seinen LKW durch die bis zu fünfzig Zentimeter tiefen Schlaglöcher manövrieren muss. Eine knappe Stunde hält dieser Zustand an. Ich bete währenddessen nur, dass unser LKW keinen Achsbruch oder ähnliche Schäden erleidet. Sich in einem umkippenden Laster zu befinden oder zumindest im Dunkeln mitten in der Wildnis zu stranden, hört sich für mich nicht so spaßig an. Pedro erzählt mir nämlich, dass es gerade in dieser Gegend traditionell lebende Indianerstämme gibt, denen man nach Möglichkeit nicht über den Weg laufen sollte. Oder besser gesagt, wie auf dem Präsentierteller in einem defekten LKW zu sitzen, wenn dies uns über den Weg laufen. 

Das ist doch alles nur unnötige Panikmache! Mag sein, jedenfalls bin ich froh, dass wir es unbeschadet bis in die Kolonie schaffen. Mein Fahrer hat mir über sein Handy zuvor kurz Zugang zum Internet gewährt, sodass ich meinen Couchsurfing-Kontakt anschreiben konnte. Darüber hat dieser mir erklärt, wo ich in Menno freies WLAN finden kann, sodass ich mich wieder bei ihm melden könne, sobald ich dort sei. Heute scheint echt alles wie am Schnürchen zu laufen. 

Im Zentrum der Kolonie lässt mich mein Fahrer aussteigen, ich bedanke mich und er braust davon. Es ist unglaublich wie viele freundliche und hilfsbereite Leute ich heute getroffen habe. 

Wie beschrieben, suche ich das offene WLAN und finde es auch. Aber es funktioniert nicht. Es war ja klar, dass heute doch noch etwas schief gehen muss. Also nutze ich den Augenblick, um den Ort kurz auf mich wirken zu lassen. Menno ist nicht schön. Überwiegend einstöckige Häuser zieren das lieblose Stadtbild. Geteilt wird die Kolonie von einer breiten Hauptstraße, welche die Lebensader der Siedlung darstellt. Ich habe das Gefühl, dass hier für die Größe der Ortschaft überproportional viele Geschäfte vorhanden sind. 

Es ist schon nach Zehn Uhr und mir fällt vor allem die unglaubliche Geräuschkulisse dieses Ortes auf. Es scheint als würden die Frösche einen nächtlichen Lautstärke-Wettkampf gegen die Grillen austragen. Dies verleiht dem Ort jedoch eine friedliche Stimmung. Gestört wird diese nur von den über zehn Zentimeter großen Schaben, die sich mit ihren riesigen Zangen immer weiter auf mich zubewegen. Auf der Suche nach freiem WLAN laufe ich die Hauptachse ab und finde auch die ersten Anzeichen, deutscher Einflüsse. Da gibt es einen „Videoverleih“, in einem anderen Schaufenster steht „Frohe Weihnachten“ und auch an einem „Zahnarzt“ komme ich vorbei. Da ich kein Internet finde, biege ich in die Seitenstraßen ab und suche dort weiter. Ich komme zum Krankenhaus und auch hier wird selbst „Notaufnahme“ auf deutsch geschrieben. Davor steht ein älteres Ehepaar, das sich gerade unterhält. Sie sprechen leider nicht sehr laut, weshalb ich nicht verstehen kann in welcher Sprache sie kommunizieren. Jedenfalls trägt die Frau ein altmodisches, langes Kleid und ihre blonden Haare werden zur Hälfte von einem Kopftuch verdeckt. Als ich kurz darauf bei der örtlichen Schule vorbei komme, bin ich mir sicher: Ich muss mehr über diese deutsche Kolonie im entlegensten Winkel Paraguays erfahren. 

Jetzt muss ich allerdings erstmal einen Ort zum schlafen finden. Da ich auf kein freies WLAN treffe, mache ich mich schließlich auf die Suche nach einem geeigneten Ort zum Zelten. Dies erweist sich als schwieriger als gedacht, denn jeder geeignete Platz, an dem das Gras nicht mindestens einen halben Meter hochwächst, ist ein Privatgrundstück. Auf meiner Suche komme ich zufällig an einem Hotel vorbei und bin in der Lage mich von draußen in deren Wi-Fi einzuloggen. Es ist schon nach Mitternacht, doch meine Internetbekanntschaft scheint noch wach zu sein. Diese bietet mir an, mich doch noch unterbringen zu können, sollte ich noch nichts gefunden haben. Wenn ich nicht so erschöpft wäre, würde ich jetzt vor Freude in die Luft springen. 

Ein paar Minuten später rauscht ein schwarzer Jeep heran und ein Mann begrüßt mich in astreinem Deutsch beim Namen. Das ist Esteban, mein Couchsurfing-Kontakt. Ich möchte mich für die späte Störung entschuldigen, doch er winkt sofort ab und packt bereits meinen Rucksack in sein Auto. Da er gerade am umziehen ist, hat er bei sich zur Zeit nicht besonders viel Platz, doch ich kann in seinem leerstehenden ehemaligen Haus schlafen. Dort fahren wir nun hin und richten mein Nachtlager ein. Esteban hat mir sogar eine Matratze organisiert, heute ist wirklich der Tag der Hilfsbereitschaft. 

Da es schon spät ist, verabreden wir uns für morgen früh und ich bleibe alleine zurück. Ich verdrücke daraufhin noch geschwind meine verbleibenden Crêpes und lege mich dann auch schlafen. Was für ein toller Tag. 

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